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Training, virtuelle Skiroller Rennen, Wettkampf

Jetzt, da es wieder zu verstärkten länderübergreifenden Lockerungen kommt und sich Veranstalter auf diese „neue“ Situation eingestellt haben, kommen auch in Sachen Wettbewerbe wieder die Dinge ins Rollen ☺!

Die „World Classic Tour 2020“ wurde abgesagt und eine „Virtual World Classic Tour“ ins Leben gerufen. Näher werde ich auf diese Serie wohl nicht eingehen müssen, da interessierte Leser sich bestimmt darüber informiert haben oder selbst mitmachen! ☺ Infos hier:  https://www.worldclassictour.com/virtual-world-classic-tour/

Auch Österreich hat eine neue Serie kreiert, den „Sommer Grand-Prix für Skilangläufer“!                  Diese Rennen werden, krisenkonform, im Einzelstart ausgetragen und diese Serie beginnt, am 26.07.20 mit dem „Pletzer Resort Langlauf (Skiroller) klassisch“ aufs Kitzbühler Horn! Die Kerndaten: 7 km bei 858 Höhenmeter!!  Und das Starterfeld besteht aus deutschen und österreichischen Eliteläufer sowie mir! ☺

Bei den virtuellen Rennen habe ich mich natürlich für alle 3 langen Rennen angemeldet und bin am 26.06.20 die 60 km „Blinkfestival“ auf meiner Trainingsstrecke in knapp 3:15 Stunden gerollert sowie diesen Freitag (10.07.20) im Bayerischen Wald den „Alliansloppet“, also 48 km in der Zeit von 2:58 Stunden, gemeinsam mit Thomas Freimuth.                            Am 24.07.20 kommt dann noch der „Toppidrettsveka“ mit 47 km, den ich diesmal zwar wieder auf meiner Trainingsstrecke absolviere, aber auf einer anderen! ☺

Am 26.07. heißt es dann wieder Mann gegen Mann und ich werde mich aufs Kitzbühler Horn rauf quälen. Meine Wohngegend um Günzburg ist relativ bergarm bzw. -frei, was ein Trainieren sehr sehr schwierig macht. Trotzdem habe ich jede Möglichkeit zum Bergtraining genutzt. ☺ 

Am 05.07. konnte ich das schöne Wetter nutzen und bin von Lochau (bei Bregenz/Österreich) auf den Pfänder gerollert. Es waren 6200 m bei 646 Höhenmeter in 56 Min. und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 6,6 km/h. Mein Hauptaugenmerk lag dabei aber auf meine Herzfrequenz. Wollte die Strecke „an der Schwelle“ trainieren. Bei ca. 168 Schlägen in der Minute komme ich ins Laktat, so dass ich übersäuere. Je nach Steigung musste ich dann am Tempo variieren, damit dieses „Blauwerden“ nicht eintraf und es hat wunderbar geklappt. Meine Durchschnittsherzfrequenz lag bei 164 und den Maximalpuls habe ich auf 168 getrieben.

Die nächste Bergtrainingsmöglichkeit ergab sich im Urlaub im Bayerischen Wald. Neben dem Alliansloppet bin ich von Regenhütte (Ortschaft) auf den Bretterschachten gerollert. Da waren es 7,6 km bei 506 Höhenmeter und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,3 km/h. Der Pulsdurchschnitt war bei 165 Schlägen/Min. und der Maximalpuls bei 173, allerdings erst zum Ende! ☺

Kitzbühel wird da eine andere Nummer werden. Da sind Rampen mit 25% Steigung und ich werde alles versuchen, da nicht zu übertreiben und mich nicht an Bögel, Katz oder Brugger dranhängen! Ziel wird sein, diese 7 km unter 70 min zu schaffen, damit ich den Kilometer unter 10 Min. laufe!  Profis werden bei diesem Vorhaben lächeln, Amateure wie ich werden dem Respekt zollen. ☺

Werde euch gerne dann berichten, was daraus geworden ist.

 

Stefan Eich